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Foodfotografie – mehr als nur ein Trend!

Jeder, der die Social Media Apps kennt oder regelmäßig durch Essens-Magazine blättert, kennt es: Die wunderschönen, ansehnlichen und Speichelfluss anregenden Bilder von leckersten Essenskreationen.

Warum ist Essen so wichtig?

Essen ist ein heikles Thema und gleichzeitig eines der schönsten Dinge der Welt. Essen ist nicht nur befriedigend oder sättigend, sondern auch ein großer Teil verschiedenster Kulturen: Vor allem in den mediterranen Ländern, wie Italien oder Spanien, oder auch in asiatischen Ländern wie z.B. Indien, Thailand oder China, wo die Essenskultur ganz oben steht.

Hier isst man gemeinsam und zelebriert das Essen. Statt schnellem Runterschlingen genießt man das Mahl langsam, bewusst und in guter Gesellschaft.

Vielen Eltern ist es ein großes Anliegen, den eigenen Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass gemeinsame Mahlzeiten wichtig sind, und zu einem besonders wertvollen Kontakt zwischen den einzelnen Familienmitglieder beitragen. Dabei geht es neben der Nahrungsaufnahme, auch um Austausch und ein sich besser kennenlernen sowie eine bewusste Teilnahme am Leben des anderen.

Häufig zeigt sich auf den Tellern auch das wieder, was in der Gesellschaft wichtig ist, welche Prioritäten sie haben und was ihre kulturellen Vorlieben sind.

Was hat die Kamera nun mit einem schönen Abendessen zu tun?

Seit dem Zeitpunkt als die Kameras auch für den Normalbürger erschwinglich waren, haben sich immer mehr private Leute ein solches Gerät zugelegt. Meist verwendet man die Kamera um schöne Landschaften zu fotografieren oder auch den Urlaub in Bildern festzuhalten. Natürlich werden auch Momente in Familien festgehalten: Wenn das kleine Kind das erste Mal läuft oder den ersten Schokolade-Schnurrbart hat.

Aber seit einiger Zeit wird die Kamera auch in anderen Bereichen eingesetzt: Nämlich in der Küche.

Laien oder sogenannten Instagram-Influencer fotografieren meist täglich ihr Essen ab und teilen es mit der Welt.

Wenn man diese Mädels oder Jungs fragt, warum sie das machen bzw. wo sie das Fotografieren wie ein Profi gelernt haben, dann antworten sie meist: „Ich liebe es den anderen Menschen mein Essen zu zeigen, es hübsch herzurichten, mit Details aufzuwerten und die Leute zu inspirieren. Das Fotografieren habe ich mir selbst beigebracht: Online gibt es tolle Tutorials und gute Seiten, welche die wichtigsten Informationen kompetent zusammenstellen.“

Das Geheimnis dahinter ist Übung und Geduld – so schafft man es mit der Zeit immer bessere Fotos zu kreieren.

Wichtig sind:

  • Gute Belichtung
  • Schöner Hintergrund
  • Ansehnlich hergerichtetes Essen
  • Bedeutsame Details (z.B. ein schöner goldener Löffel oder ein besonderes Teller)
  • Oftmals kann man auch eine „Bewegung“ reinmachen, in dem man beispielsweise die Gabel hält und man bereits ein Stück des Kuchens oben hat -> im Vergleich zu einem „Stillleben-Bild“.

Warum man beim Hochladen von Foodbildern bei Instagram vorsichtig sein sollte, kann man hier nachlesen: https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article145156808/Das-Fotografieren-von-Essen-koennte-teuer-werden.html.

Die Kunst der Food-Fotografie zeigt sich bereits seit vielen Jahren in exklusiven Magazinen, in denen professionelle Fotografen exzellente Bilder erstellen.

Im heutigen Zeitalter können auch Laien dank der guten Technik professionelle Fotos machen. Früher war es der Berufsgruppe der Fotografen vorbehalten, während heutzutage beinahe jeder mit einem guten Kameramodell und ein bisschen Einarbeitung gute Ergebnisse erzielen kann.

Mehr zum Thema Fotografie für Einsteiger: http://www.stpossum.de/fotografie-fur-einsteiger/.

Fotografie allgemein!

Fotografie ist die perfekte Möglichkeit vergangene Momente in die Gegenwart zu holen. Ein Sonnenuntergang, der rote Schlieren über den Himmel zieht und mit dem gelb-orangenen Leuchten des Sonnenballs eins wird oder der Wasserfall, der sprudelnd mehrere Meter in die Tiefe stürzt, jeder Wassertropfen ist einzigartig, klein und doch braucht es jeden, damit der Wasserfall zu dem wird, was er ist. Will man solche oder andere Momente festhalten – für sich selbst oder auch für seine Lieben – dann kann man dies mit einer Kamera tun.

Ohne Fotografie wäre die Welt anders. Vieles würde vergessen werden. Viele Menschen könnten sich nicht so ausdrücken, wie sie es dank der Fotografie schaffen würden.

Fazit!

Fotografie ist für viele ein Hobby und für viele andere dient es zum Ausdruck von sich selbst. So wie das Essen die Kultur widerspiegelt, zeigt auch die Fotografie vieles von der Persönlichkeit des Fotografen.

Fotografie für Einsteiger

Kameras sind kompliziert. Ich war frustriert über meine erste DSLR. Ich konnte einfach nicht erfassen, was ich durch meinen Sucher sah. Es bedurfte einer Menge von Versuchen und Irrtümern.

A young woman using a DSLR camera

Als ich es schaffte, alles herauszufinden, fing ich an, einige ziemlich spektakuläre Bilder zu machen. In diesem Beitrag werde ich mit dir alles teilen, was ich aus meinen Fehlern gelernt habe.Infographic
Als Anfänger-Fotografen neigen wir dazu, visuelle Lernende zu sein. Und es ist meine Aufgabe, Ihnen den Einstieg in die Fotografie so einfach wie möglich zu machen.

Also dachte ich mir: “Gibt es einen besseren Weg, Anfängern zu helfen, den Umgang mit ihren Kameras zu erlernen, als eine Infografik zu erstellen?” Und das ist genau das, was ich getan habe.

Ich habe mit einem befreundeten Illustrator zusammengearbeitet, und gemeinsam haben wir diese Bilder gemacht. Die folgenden sind etwas, das das Verständnis der Belichtung und die Funktionsweise der Kameras wesentlich erleichtert!
Tauchen wir in die Tiefe…..

Exposition

Für diejenigen, die mit der Fotografie beginnen, ist die Belichtung der Schlüssel zur Aufnahme eines großartigen Bildes.

Wenn Sie lernen, wie die Belichtung funktioniert, können Sie die Kontrolle über Ihre Kamera übernehmen und bessere Fotos machen. Blende, Verschlusszeit, ISO sind die Elemente, die sich zu einer Belichtung verbinden.

Wie Sie bald erfahren werden, haben diese Elemente nicht nur Auswirkungen auf die Belichtung. Sie verursachen auch Veränderungen der Tiefenschärfe, Bewegungsunschärfe und digitales Rauschen.

Sobald Sie verstanden haben, wie jedes einzelne funktioniert, können Sie mit dem Tauchen in den manuellen Modus beginnen. Hier übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Kamera.

Das Belichtungsdreieck ist eine gute Möglichkeit, sich die drei Einstellungen zu merken. In Kombination steuern sie die Lichtmenge, die von einer bestimmten Szene aufgenommen wird.

Dies wird dir helfen zu verstehen, dass das Ändern einer Einstellung eine Änderung der anderen erfordert. Das heißt, wenn Sie die gleiche Szene mit den gleichen genauen Lichtverhältnissen fotografieren.

Lesen Sie hier alle Informationen, die Sie über das Belichtungsdreieck benötigen.

Blende

Die Belichtung erfolgt in drei Schritten. Wir beginnen mit der Blende. Dies ist das Loch im Inneren der Linse, durch das das Licht hindurchtritt.

Es ist ähnlich wie bei der Pupille des Auges: Je größer die Öffnung, desto mehr Licht wird hereingelassen und umgekehrt. Einfach? Nicht ganz.

Wenn sich die Blende vergrößert, wird die Blendenzahl geringer und mehr Licht wird in die Kamera gelassen. Dies ist ideal für schlechtes Licht, aber denken Sie daran, dass es die Tiefenschärfe sehr flach macht – nicht ideal für Landschaftsaufnahmen.

Es gibt also ein wenig Geben und Nehmen und ich gehe in diesem Beitrag ganz ins Detail darüber. Die Blende ist die bevorzugte Einstellung, um sie zuerst einzustellen, da sie direkt beeinflusst, wie viel von Ihrer Szene scharf abgebildet ist. Wenn Sie jedoch Bewegungsunschärfe erzeugen möchten, dann ist sie nach der Verschlusszeit die zweitgrößte.

Die Belichtung wird viel einfacher, wenn Sie sich die f/stop-Skala merken können.

Die Skala ist wie folgt: f/1.4, f/2, f/2, f/2.8, f/4, f/5.6, f/8, f/11, f/16, f/22.

Verschlusszeit

Sobald das Licht durch die Öffnung des Objektivs hindurchgegangen ist, erreicht es den Verschluss. Jetzt müssen Sie entscheiden, wie viel von diesem Licht Sie in die Kamera lassen werden.

Normalerweise möchten Sie nur einen sehr kleinen Bruchteil einer Sekunde (z.B. 1/250), um Bewegungsunschärfen zu vermeiden. Unterschiedliche Verschlusszeiten ergänzen jedoch die verschiedenen Situationen.

Alles von sehr schnell (1/4000) für Sportfotografie bis hin zu sehr langsam (30 Sekunden) für Nachtaufnahmen. Es hängt alles davon ab, was Sie aufnehmen und wie viel Licht Ihnen zur Verfügung steht.

Das Wissen, wie Ihre Verschlusszeit funktioniert, ist ein Schlüsselelement in den Grundlagen der Fotografie.

ISO

Sobald das Licht die Blende passiert und von der Verschlusszeit gefiltert wurde, erreicht es den Sensor. Hier entscheiden wir, wie wir die ISO einstellen.

Wenn Sie die ISO-Nummer nach oben drehen, erhöhen Sie die Belichtung. Gleichzeitig nimmt aber auch die Bildqualität ab. Es wird mehr digitales Rauschen oder “Korn” geben.

Sie müssen also Ihre Prioritäten in Bezug auf die Exposition gegenüber Getreide festlegen.

Zum Beispiel würde ich die Bildqualität verringern, wenn ich dadurch Bewegungsunschärfen in meinem Foto vermeiden könnte. Es gibt keine Möglichkeit, das in der Postproduktion zu beheben (zumindest noch).